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Low-Code - NoCode - AI?

Lange war ich ein riesiger Fan von No-Code-Tools und sehe auch heute noch immer eine wichtige Rolle für sie. Die Geschwindigkeit, in der Prototypen und lauffähige Produkte für spezielle Aufgaben individuell gefertigt werden können, ist mit herkömmlicher Programmierung nicht zu erreichen. Der Wert, den Fachanwender in einen Datenprozess bringen, wenn sie in der Lage sind mitzuarbeiten, ist unschätzbar hoch. Viele Meetings und komplexe Dokumentationen und Definitionen entfallen durch den Wegfall der Schnittstelle "Programmierer".

Fakt ist jedoch, dass die Tools nur ein Symptom für ein grundlegenderes Problem lösen: Mensch und Maschine sprechen nicht die gleiche Sprache.


Das wird auch KI (noch!) nicht lösen. Dennoch kann sie vielleicht als Übersetzer fungieren und damit den Abstand verringern. Schon heute kann das AI-Tool ChatGPT, momentan in aller Munde, ein hilfreicher Begleiter bei Programmieraufgaben sein. Es kann komplexen Quellcode verstehen, Änderungen einarbeiten, Debugging durchführen und sogar ganze Programme schreiben. Das entbindet den Menschen nicht von der Aufgabe zu verstehen, was die Maschine tun soll. Es kann jedoch sehr hilfreich sein, vor allem, um Neulinge an bestimmte Sprachen heranzuführen und einen einfacheren Zugang zu gewähren.

Die Frage ist, wie weit das Anwendungsspektrum von No-Code-Tools eingrenzt. Bisher standen vielen Nachteilen wie der Abhängigkeit von Drittanbietern, begrenztem Funktionsumfang und Kompatibilitätseinschränkungen hauptsächlich die Geschwindigkeit der Entwicklung und die Einbindung von "Nicht-IT"-Personal in die Entwicklung gegenüber. Beides wird zunehmend durch den Einsatz von AI zumindest relativiert.

Wie seht ihr das? Gibt es einen Wandel in der Kommunikation zwischen Mensch und Software?

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